KSV stürmt auf den Gipfel der Regionalliga

von Harald Jansen

Kai Harbach: „Wir hatten heute eine überragende Ira Schöße im Tor“

Wow, das Märchen der Königsborner Handball-Damen geht weiter und hat einen weiteren Höhepunkt erreicht. Mit dem 30:26-Sieg gegen LiT Tribe erklimmt das Team von KSV-Coach Kai Harbach die Tabellenführung in der Regionalliga.

Handball-Regionalliga Frauen
Königsborner SV – LiT Tribe 1912 30:26 (13:11)

„Das ist eine Bombenmomentaufnahme. Das nehmen wir gerne mit. Mal gucken, wie lange es dauert“, freute sich Harbach über den Spitzenplatz.
Vor einer guten Kulisse von rund 250 Zuschauern entwickelte sich in den Anfangsminuten eine Partie, die von einigen nervösen Aktionen geprägt war. Hanna Wrede eröffnete per Siebenmeter den Königsborner Torreigen zum 1:1. Nach gut zehn Minuten brachte Leonie Schmitz den KSV erstmals beim 6:4 dann mit zwei Treffern in Front. Doch LiT hielt dagegen, kam vornehmlich über die Linksaußenposition zu Torerfolgen und ging nach 15 Minuten beim 7:6 letztmalig in Führung. Zwei perfekte Gegenstoßpässe von Keeperin Ira Schöße zuerst auf Leo Schmitz und dann auf Celine Pelz ließen die Halle jubeln und Königsborn lag mit 10:7 vorne. Und mit einer 13:11 Führung ging es schließlich in die Pause.
Nach dem Seitenwechsel drängte LiT auf den Ausgleich, doch Keeperin Ira Schöße hielt ihr Team durch Paraden in Front. Und langsam baute Königsborn wieder eine Führung aus. Jona Krollmann kam in der zweiten Halbzeit richtig in Schwung und machte dabei wichtige Treffer erst zum 22:17 (43.) und danach zum 24:18 (48.). Doch LiT war noch nicht geschlagen, kam erst auf 25:22 und später sogar auf 27:25 (56.) heran. Erneut war es Jona Krollmann, die mit einem Siebenmetertor zum 28:25 die Zeichen auf Sieg stellte. Hinzu kamen Monsterparaden von Ira Schöße im Tor, die letztlich den verdienten Sieg sicherten.
„Die Mannschaft hat sich den Vorsprung erarbeitet und es immer durchgezogen. Jede die reinkam, hat ihre Aufgaben erledigt. Jona hat ein gutes Spiel gemacht, besonders in der zweiten Halbzeit. Wir haben verdient gewonnen. Ich bin top zufrieden“, zog Harbach sein Fazit.
Neben Krollmann war Torhüterin Ira Schöße Spielerin des Spiels. „Wir waren am Anfang schon nervös. Aber es hat einfach Spaß gemacht. Es freut mich, dass ich der Mannschaft heute ein Rückhalt war. Ich hatte heute einen guten Tag. Wir haben uns aber auch immer gegenseitig unterstützt“, freute sich Ira über den Sieg und den Sprung an die Tabellenspitze.

KSV: Schöße (13 Paraden) – Lorenz, Hering (1), Albrecht (3), Wrede (6/2), Pelz (5), Halstenberg, Kucharczyk (1), Steinweg, Krollmann (7/3), Eckey, L.Schmitz (5), E.Schmitz (2).
Strafminuten: 14 / 8


Zuletzt aktualisiert: 22. Dezember 2025

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