KSV-Mädels können richtig stolz auf diese Saison sein

Mit einem überragenden vierten Tabellenplatz schlossen die Handballdamen des dreimaligen Westfalenmeisters Königsborner SV die Regionalliga-Saison 2025/2026 ab. Die beste Saison seit der Westfalen-Meisterschaft in der Spielzeit 2018/2019 liegt hinter uns. Und zum Abschluss gab es vor gut zwei Wochen vor mehr als 350 Zuschauern in der Unnaer Kreissporthalle einen tollen 35:30-Sieg gegen Vizemeister Borussia Dortmund 2.
So lief Königsborn – wie gesagt – als Vierter mit 32:16 Punkten in der Endtabelle ein.
„Alles in allem haben wir eine sehr gute Serie gespielt“, blickt auch KSV-Coach Kai Harbach total zufrieden auf die abgelaufene Spielzeit zurück: „Wir sind superstark mit dem Sieg gegen Riemke (36:21) angefangen. Nach dann 3:3 Punkten haben wir uns dermaßen gesteigert, dass wir nach dem Sieg gegen LiT sogar Tabellenführer waren. Das war sicherlich die beste Phase der Saison“. Aber es war natürlich auch nicht alles immer perfekt. So blickte Harbach auf einige Auswärtsspiele mit schwächeren Resultaten zurück. „Auswärts haben wir auch mal abreißen lassen. Da waren wir nicht ganz so erfolgreich“, fügte Harbach hinzu. 12:12 Punkte lautet daher auch die Bilanz der Gastauftritte. Zudem gab es zwei Niederlagen gegen die Spitzenteams vom BVB und Everswinkel, in denen Königsborn Führungen von sieben, acht Toren nicht ins Ziel brachte. „Das war sehr ärgerlich, da hätten wir auch gewinnen können“, so Harbach: „in der Rückrunde haben wir uns dann vorgenommen, das gleiche zu schaffen wie in der Hinrunde. Und das hat geklappt mit dem Höhepunkt im letzten Spiel gegen Borussia Dortmund“.
Die 723 erzielten Treffer sind ein Spiegelbild der Königsborner Offensivpower in dieser Saison, die die Zuschauer in eigener Halle begeistern konnte. Das ist ein Schnitt von über 30 Toren pro Partie. In der Liga bedeutet dies nach dem BVB (742) die zweitmeisten Torerfolge. Dagegen reichen die 617 Gegentore nur für einen Mittelfeldplatz und sind sicherlich der hohen Angriffsfrequenz und dem Tempospiel nach vorne geschuldet.
Zu Hause waren die Blau-Weißen eine absolute Macht. Überragende 20:4 Punkte zeigen dies auch in Zahlen. Highlights waren sicherlich die Heimsiege gegen Westfalenmeister LiT Tribe 1912 (30:26) und am letzten Spieltag gegen Vizemeister BVB 2 (35:30). Die höchsten Siege gab es ebenfalls zu Hause am ersten Spieltag gegen Teutonia Riemke (36:21) und am vierten Spieltag gegen Vorwärts Wettringen (38:23).
Vor der Saison stießen mit Leonie und Emily Schmitz sowie mit Jule Steinweg drei Verstärkungen zum Kader. Und im laufe der Rückrunde kamen noch Emilie Krumscheid und Emily Ritter hinzu.
„Wir haben es geschafft, das „Leo“ (Schmitz) wieder annähernd an ihr Top-Niveau herangekommen ist. Es war erstmal wichtig, das sie überhaupt für uns gespielt hat“, freut sich Harbach über die Verstärkung durch die ehemalige Zweitligaspielerin, die mit ihrem Tempo und ihrer Dynamik die Fans vom ersten Spieltag an begeistern konnte. „Jona (Krollmann) hat ihre Aufgaben vorne top erfüllt“, konnte der Königsborner Coach seine eigene Tochter loben, die in der internen Torschützenliste ganz vorne liegt: „aber auch eine Jessica Lorenz hat einige wichtige Tore gemacht. Und auch Hanna Wrede am Kreis spielt eine tolle Saison. Zudem stellt sie hinten die Deckung und das macht sie herausragend“.
Auf der Position zwischen den Torpfosten gab es ebenfalls eine richtige Verbesserung. Und das ist auf jeden Fall der Arbeit von Torwarttrainer Tim Andler zuzuschreiben. Sowohl Ira Schöße als auch Anna Seelbach konnten ihre Leistungen in dieser Saison mächtig steigern.

In der internen Torjägerliste sieht es nach Saisonende wie folgt aus:
1. Jona Krollmann 148 Treffer in 25 Spielen
2. Leonie Schmitz 132 / 25
3. Hanna Wrede 120 / 22
4. Celine Pelz 67 / 23
5. Annika Kucharczyk 65 / 24
6. Lisa Albrecht 53 / 25
7. Emily Schmitz 40 / 20
8. Marie Halstenberg 34 / 19
9. Emily Ritter 24 / 7
10. Nell Hering 23 / 17
11. Jessica Lorenz 20 / 20
12. Emilie Krumscheid 15 / 12
13. Jule Steinweg 13 / 25
14. Svenja Eckey 7 / 21
hinzu kommt noch jeweils ein Treffer von Jeanette Körling und von Keeperin Anna Seelbach
Für Jona bedeutet dies in der Gesamtwertung der Regionalliga Westfalen Platz drei, wobei Lea Hahn vom TuS Brockhagen auf dem Spitzenplatz lediglich vier Treffer mehr auf dem Konto hat. Und auch Emily Ritter gehört eigentlich ganz oben dabei in dieser Liste, hat sie doch neben ihren 24 Toren für den KSV noch 122 Treffer in 15 Spielen für den HC TuRa Bergkamen erzielt.

Die meisten Treffer in einer Partie
16 Tore Jona Krollmann (8.11.)
12 Tore Leonie Schmitz (14.9.)
11 Tore Hanna Wrede (20.9.)
11 Tore Annika Kucharczyk (3.10.)
11 Tore Hanna Wrede (21.3.)
10 Tore Jona Krollmann (3.10.)
10 Tore Jona Krollmann (31.1.)

Bei Siebenmetern traten Hanna und Jona an:
Hanna Wrede 40 Treffer bei 45 Versuchen (89 %)
Jona Krollmann 32 Treffer bei 38 Versuchen (84 %)

Den Titel der Königsborner Strafbankkönigin teilen sich in dieser Saison Celine Pelz und Leonie Schmitz mit jeweils 30 Strafminuten.

Zuletzt aktualisiert: 27. April 2026

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