Königsborn bezieht in Hörste eine klare Schlappe

von Harald Jansen

Kai Harbach: „Wir haben uns heute überhaupt nicht gewehrt“

Nach einem komplett gebrauchten Tag bezogen die Handballerinnen des Regionalligisten Königsborner SV nach zuletzt fünf Siegen in der Liga beim TG Hörste die erste Saisonniederlage im Jahr 2026.

Handball-Regionalliga Frauen
TG Hörste – Königsborner SV 32:24 (18:11)

„Hörste hat sehr aggressiv gespielt und gekämpft. Für die ging es ja auch noch um viel. Die haben uns richtig den Schneid abgekauft. Wir haben uns heute überhaupt nicht gewehrt“, stellte KSV-Coach Kai Harbach nach der Partie fest: „keine Deckungs- und Torhüterleistung und auch der Angriff war nichts“.
Zunächst startete Königsborn mit einer schnellen 2:0-Führung durch zwei Treffer von Jona Krollmann. Und auch der Ausgleich zum 5:5 (12.) gelang noch. Doch das war es dann eigentlich schon. Hörste zog auf 12:7 (22.) davon, bestimmte klar das Geschehen in eigener Halle und ging mit 18:11 in die Kabinen. Es setzte sich fort, was bereits in den letzten Spielen festzustellen war. Die erste Hälfte war schon im Spiel gegen Coesfeld alles andere als souverän.
Nach der Pause ein schneller 3:0-Lauf des KSV und der Rückstand war nun nur noch minus vier. Doch die Wende blieb aus. Hörste antwortete selber mit einem 3:0-Lauf und stellte den alten Abstand wieder her. „Es war heute bei uns kein Kampf und kein Biss da“, ergänzte Harbach. So lief Königsborn diesem klaren Rückstand stets hinterher. Linkshänderin Emilie Krumscheid konnte durch einige Treffer in den Schlussminuten zumindest verhindern, dass der Rückstand zweistellig wurde. „Wir haben heute folgerichtig auch in der Höhe verloren“, resümierte Harbach.
In der Tabelle bleibt der KSV mit nunmehr 28:12 Punkten auf Rang drei, hat nun aber einen Minuspunkt mehr als der Viertplatzierte ASC Dortmund auf dem Konto. Bei noch vier ausstehenden Saisonspielen ist aber ein Platz in der „Top-five“ der Liga nahezu sicher. Nächstes Wochenende ist spielfrei, da HC TuRa Bergkamen sein Team zurückgezogen hat.

KSV: Schöße, Seelbach – Ritter (3), Albrecht, Wrede (1), Pelz (1), Kucharczyk (5), Halstenberg (1), Eckey, Steinweg, Krollmann (8/4), L.Schmitz (1), Krumscheid (4)
Strafminuten: 6 / 8


Zuletzt aktualisiert: 13. März 2026

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