von Harald Jansen
Kai Harbach: „Solche Spiele musst du einfach nur gewinnen“
Nach einer schwachen und einer ordentlichen Halbzeit konnten die Handballdamen des Königsborner SV auch ihr fünftes Spiel 2026 in der Regionalliga siegreich gestalten.
Handball-Regionalliga Frauen
Königsborner SV – DJK Coesfeld 36:24 (17:14)
„Das Ergebnis ist am Ende okay. Die erste Halbzeit war aber eine Vollkatastrophe. Das war nicht anzugucken“, blickte KSV-Coach Kai Harbach nach Spielende kritisch zurück. Und in der Tat: 10:10 stand es nach einer Viertelstunde und die tapfer kämpfenden Gäste des Tabellenletzten aus Coesfeld nutzten immer wieder Schwächen in der Königsborner Defensive. Und auch die Torfrauen konnten dem Team keine Sicherheit geben. Zum Ende dieser Hälfte gelang wenigstens noch ein kleiner Vorsprung bis zum 17:14 zur Pause.
„Das habe ich alles meiner Mannschaft in der Halbzeit gesagt. Ich muss aber sagen, die haben selber gesprochen, dass es so nicht weitergeht“, führt Harbach weiter aus. Und so kamen die Blau-Weißen auch anders aus der Kabine. Es wurde konsequenter gedeckt und vorne gelangen nun auch einfache Treffer. So zog man nach guten zehn Minuten bis auf 28:16 davon. „Da hat man gesehen, was alles möglich ist. Da haben wir in unser Tempospiel gefunden und konnten uns absetzen“, so ein Königsborner Coach, der zumindest mit Halbzeit zwei einverstanden war.
Positiv festzuhalten war das gute Spiel über die Kreisposition erst mit Hanna Wrede und später mit Jule Steinweg. Und auch Neuzugang Emily Ritter, die nach gut zehn Minuten erstmals ins Spiel eingewechselt wurde, konnte bei ihrer Heimpremiere mit sieben Torerfolgen insgesamt zufrieden sein, auch wenn einige Sachen noch nicht klappten.
„Jetzt haben wir eine Woche spielfrei und können uns sammeln. Solche Spiele musst du einfach nur gewinnen“, resümiert Harbach abschließend.
Mit 28:10 Punkten festigte Königsborn den dritten Tabellenplatz und dürfte einen Platz in der „Top-Five“ der Liga auch zum Ende fast sicher haben. Am 21. Februar geht es bei der TG Hörste weiter. Von den dann noch folgenden vier Saisonspielen geht es mit LiT Tribe, Everswinkel und dem BVB noch gegen drei andere Teams der „Top-Five“. Am letzten Spieltag kommt der BVB zum Saisonfinale.
KSV: Schöße (8 Paraden), Seelbach (1 Parade)– Lorenz (1), Ritter (7), Albrecht (1), Wrede (8/1), Pelz (4), Kucharczyk (3), Eckey, Steinweg (1), Krollmann (6), L.Schmitz (5), Krumscheid
Strafminuten: 6 / 4