von Harald Jansen
Kai Harbach: „Wir haben es letztendlich verdient verloren“
Der KSV und die Kehlbachhalle in Everswinkel: das ist und wird keine Liebe, noch nicht einmal auf den zweiten Blick. Und auch diesmal gelang es dem Team aus der Kreisstadt nicht, die Münsterländische Festung zu stürmen. Am Ende zog man mit einer glatten 20:28-Niederlage von dannen und Everswinkel konnte punktemäßig mit dem KSV gleichziehen.
Handball-Regionalliga Frauen
DJK Everswinkel – Königsborner SV 28:20 (13:11)
Zwei Treffer von Hanna Wrede sicherten dem KSV in den Anfangsminuten zunächst eine kleine Führung. Nach einer Viertelstunde übernahm aber Everwinkel mit 6:3 das Kommendo. Doch noch blieb Königsborn dran und auch zur Pause war beim 13:11 noch alles drin. „Die erste Halbzeit war gut. Ein gutes Spiel von beiden Mannschaften. Wir haben allerdings vorne nicht gut getroffen und sind an der starken Everswinkeler Torfrau gescheitert“, war dann auch KSV-Coach Kai Harbach mit der ersten Spielhälfte durchaus einverstanden.
Das änderte sich aber nach Wiederanpfiff. Ein 4:0-Lauf brachte Everwinkel gleich eine komfortabele Führung mit sechs Toren. „Nach der Pause haben wir den Ball, vertändeln aber dreimal. Und dann stand es 17:11“, fügte Harbach an. Und Everswinkel nutzte dies zu schnellen Gegenstößen und hielt damit in der zweiten Häfte den KSV souverän auf Distanz. So blieb diesmal Jona Krollmann, Königsborns beste Torschützin, komplett ohne Torerfolg und Königsborn musste mit lediglich zwanzig Treffern die schlechteste Offensivausbeute der ganzen Saison hinnehmen. „Wir haben es letztendlich verdient verloren“, so nochmal Harbach.
Mit dieser Niederlage beenden die Kreisstädterinnen ihre Auswärtsreisen mit einer Bilanz von insgesamt 12:12 Punkten. Hinzu kommt noch ein 40:28 beim HC TuRa Bergkamen, das aber bekanntlich nicht mehr in der Tabelle berücksichtigt wird. Im allerletzten Saisonspiel gibt es nochmal einen Leckerbissen für die KSV-Fans, wenn sich die Erstligareserve von Borussia Dortmund als Vizemeister in der Unnaer Kreissporthalle vorstellt. Gespielt wird nach Ostern am 11. April.
KSV: Schöße, Seelbach – Ritter (2), Albrecht (2), Wrede (7/3), Pelz, Kucharczyk (1), Halstenberg (2), Eckey, Steinweg, Krollmann, L.Schmitz (2), E.Schmitz (3), Krumscheid (1)
Strafminuten: 6 / 2