von Harald Jansen
Kai Harbach: „Wir wollten heute unbedingt dieses Spiel gewinnen“
Mit einem insgesamt souveränen Start-Ziel-Sieg gegen das Team aus Salzuflen eröffnen die Handalldamen des Regionalligisten Königsborner SV das Handballjahr 2026.
Handball-Regionalliga Frauen
Königsborner SV – Handball Bad Salzuflen 28:25 (13:12)
„Es war heute ein richtig tolles Regionalligaspiel. Wir sind richtig gut hereingekommen, wussten aber auch, dass das so nicht weiter gehen kann“, blickte KSV-Coach Kai Harbach auf die Anfangsminuten zurück. Und in der Tat: Königsborn kam nahezu optimal aus den Startlöchern. Die 6:0-Deckung mit Hanna Wrede und Annika Kucharczyk im Innenblock stand sicher und vorne wurde getroffen. So nahm Salzuflen nach gut zehn Minuten beim 6:1 für den KSV seine Auszeit. Und das zeigte Wirkung. Salzuflen nahm Leonie Schmitz in kurze Deckung. Tor um Tor kamen die Gäste heran. „Abwehr nicht nachlassen“, rief Harbach herein. Doch es bleib eng und zur Pause konnte der KSV lediglich ein knappe 13:12-Führung mit in die Kabine nehmen.
Aber nach der Pause kam Königsborn wieder gut ins Spiel und erarbeitete sich die Führung zurück. Harbach wechselte, brachte Nell Hering, die gleich mit ihrem Treffer die Führung auf 21:16 ausbaute. Doch Salzuflen nutzte eine kurze Schwächephase des KSV und kam wieder auf 25:24 (54.) heran. Königsborn kassierten einige Zeitstrafen, konnte aber jeweils in Unterzahl Tore erzielen. Ein sicher verwandelter Tempogegenstoß von „Leo“ Schmitz und ein Treffer von Rechtsaußen „Albi“ Albrecht sicherten letztlich den verdienten Sieg.
„Besonders gefreut haben mich heute die Leistungen von Marie Halstenberg und von Emily Schmitz, die die Abwehr zugemacht haben und wichtige Tore gemacht haben“, freute sich der Königsborner Trainer über den gelungenen Start ins neue Handballjahr. Auch seine Tochter Jona Krollmann hatte mit ihren acht Treffern einen großen Anteil daran. „Wir kamen heute richtig gut ins Spiel und führen mit fünf Toren. Dann verdaddeln wir einiges. Aber insgesamt haben wir das heute verdient gewonnen. Wir stehen besser da, als zu diesem Zeitpunkt in der Hinrunde. Wir sind eine Mannschaft und das steht im Vordergrund“, sagte Jona nach Abpfiff der Partie.
Der KSV verbleibt mit 22:10 Punkten auf dem vierten Tabellenplatz in der Regionalliga Westfalen.
KSV: Schöße (8 Paraden), Seelbach – Lorenz, Hering (1), Albrecht (2), Wrede (4), Pelz, Kucharczyk (1), Eckey, Steinweg (1), Krollmann (8), Halstenberg (5), L.Schmitz (4), E.Schmitz (2), Krumscheid.
Strafminuten: 10 / 8