von Harald Jansen

Das war mal ein Auftakt für die KSV-Ladys am letzten Freitag. Mit 36:21 schickte man Teutonia Riemke beim Saisonauftakt auf die Heimreise. KSV-Coach Kai Harbach hatte noch im Vorfeld der Partie gesagt: „wir wollen die Leute einfach begeistern“. Und das hat in einer gut gefüllten heimischen Kreissporthalle eindrucksvoll geklappt, auch wenn die zahlreichen Riemker Fans das sicher anders gesehen haben. „Ich war sehr zufrieden mit unserer Leistung. Eine rundrum gelungene Geschichte“, blickte Harbach nochmal auf die Riemke-Partie zurück und richtete gleich den Blick auf das erste Auswärtsspiel beim ASC Dortmund. „In der Woche wurde gut trainiert und das Team hat sich auf Aplerbeck vorbereitet. Als amtierender Meister ist ASC die stärkste Mannschaft in der Liga. Mit dieser Mannschaft müssten sie eigentlich eine Klasse höher spielen“, sagte der KSV-Trainer zum kommenden Gegner aus der Nachbarstadt: „Aber wir brauchen nach der letzten Leistung vor keinem Angst haben“. Das Selbstvertrauen ist beim KSV nach dem Husarenstreich gegen Riemke auf jeden Fall vorhanden.
Während sich der KSV am ersten Spieltag gegen Riemke durchsetzte, kam Aplerbeck vom Spitzenspiel bei Handball Bad Salzuflen nach einem 20:18-Sieg mit zwei Auswärtspunkten zurück. Hierbei überzeugte ASC-Neuzugang Sophia Bücker gleich als Halblinke mit neun Treffern. „Die ist sehr gefährlich. Da müssen wir schon aufpassen“, so Harbach.
Ein schnelles Wiedersehen mit ehemaligen Mitspielerinnen wird es am Sonntag für KSV-Neuzugang Emily Schmitz geben, die in der letzten Saison noch im Trikot des ASC auflief.
Apropos letzte Saison: Für Königsborn gingen beide Partien gegen Aplerbeck verloren. Der ASC holte sich am Ende den Titel des Westfalenmeisters, scheiterte dann aber in der Aufstiegsrunde zur dritten Liga. Der letzte Erfolg gegen die Dortmunderinnen gelang Königsborn am 18. Februar 2024 mit einem 22:20-Sieg in der heimischen Kreissporthalle. In Aplerbeck konnte sich der KSV zuletzt am 10. Oktober 2021 damals mit 29:22 in der dritten Liga durchsetzen.
„Das wird schon ein schönes Ding werden am Sonntag“, freut sich Kai Harbach auf ein Top-Spiel.