Hohenlimburg tritt sportliche Fairness mit Füßen

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Großer Kampf wurde nicht belohnt

Ein Spiel mit Vorgeschichte!

Der KSV hätte das Spiel gerne verschoben, aber die HSG stellte sich quer.  
Sechs positive Fälle haben der HSG nicht  gereicht, um den Verlegungsantrag zuzustimmen. Dieser wurde von der Staffelleitung richtigerweise abgelehnt, da es zwar sechs positive Fälle unbestreitbar gibt, aber diese halt nicht alle die letzten drei Spiele bestritten haben. Es fehlte tatsächlich eine Spielerin beim letzten Spiel. 

Trotzdem ist es eine Art und Weise der HSG die mit sportlicher Fairness nichts zu tun hat. Selbst hat man schon Zustimmung zur Verlegung von anderen Mannschaften erhofft und auch bekommen und in diesem Fall stellt man sich quer. Unfassbar!

Überlegungen vom Vorstand das Spiel abzugeben, fanden bei der Mannschaft kein Gehör. So stellten sich Laura und Rike Jacoby, die seit Monaten nicht mehr gespielt haben, der Mannschaft zur Verfügung. Paulina Neugebauer aus der dritten Mannschaft kam dazu und die sich eigentlich im verdienten Sport-Ruhestand befindliche Anne Messner stellte sich noch einmal zur Verfügung. Paula Weidemann sollte noch aus Düsseldorf  kommen, doch sie hat seit heute auch Corona.
Helmut Fahn hatte reichlich telefoniert und viele Schäfchen eingesammelt. Mit diesem letzten Aufgebot trat er an einer seiner Wirkungsstätten an.

HSG Hohenlimburg – Königsborner SV 2   33:28 (16:16)

Das Spiel begann gut für den KSV führte man doch schnell mit 3:0. Doch in der zehnten Minute dann der Ausgleich für den Gastgeber. Danach wogte das Spiel hin und her und die in der ersten Hälfte überragende Frederike Jacobi konnte den letzten Treffer in der ersten Hälfte für den KSV zum Halbzeitstand  von 16:16 erzielen.

Die Halbzeitpause bekam den Damen von Helmut Fahn nicht so gut, denn sie verschliefen die ersten Minuten der zweiten Hälfte und lagen schnell mit vier Toren im Rückstand. Diesen Rückstand liefen sie dann der gesamten restlichen Spielzeit hinterher ohne ihn noch einmal verkürzen zu können. Zum Schluss ließen auch die Kräfte deutlich nach, so dass die Niederlage nicht mehr abzuwenden war.
Was bleibt vom Spiel? Ein toller Kampf der Mannschaft. Ein sehr unsportliches Verhalten der Verantwortlichen der HSG, das teilweise auch von deren eigenen Spielerinnen kritisiert wurde.

Helmut Fahn: Eine tolle Leistung der zusammengewürfelten Mannschaft, die am Ende stehend ko war, aber stolz auf ihre Leistung sein kann.

KSV: Einhoff, Messner, Neugebauer 1, Knippertz 1, Hülsewede 2, Kayser 6, Benna 5, Fisher 5, F. Jacobi 8, L. Jacobi, Eckey