Der Tiefpunkt ist erreicht

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1. Damen von harmlosen Gästen überrollt

Königsborner SV – HSG Lumdatal 20:29 (8:11)

Ein mehr als bitterer Abend für alle Freunde und Fans der Königsborner Handballdamen. In einer äußerst schwachen Drittligapartie, in der man sah, dass beide Teams zu Recht in der Abstiegsrunde sind, konnte sich zu Beginn der Begegnung keine Mannschaft absetzen.
Bis zum 7:7 in der 25. Minute hielt der KSV auch noch gut mit. Doch dann kam neben technischen Fehlern und mangelhaften Spielaufbau auch noch Schusspech hinzu, so das der weitgereiste Gast mit einer drei Tore Führung in die Halbzeit ging.
Nach der Halbzeit brachen beim KSV alle Dämme: Nichts gelang mehr und Sina Röttger im Tor des KSV konnte einem Leid tun. Gut, das Schusspech verfolgte den Gastgeber weiter, aber neben einer desolaten Abwehrleistung hatte man im Spielaufbau keine Ideen. So konnte Lumdatal einen Treffer nach dem anderen erzielen und sich schließlich über einen verdienten Auswärtssieg freuen.
Der KSV hingegen muss sich noch drei Spiele quälen, dann endlich ist die so hoffnungsvoll gestartete und nun so bitter endende Saison vorbei.

Königsborner SV: Röttger, Webers 1, N. Hering 3, Nordberg 2, Fahn 2, Wrede 4, Krogull, Axtmann 2, Gerbe 1, Gruenzig 4 (4/4), Krollmann 1

1. Damen auch in Gedern/Nidda sieglos

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Hanna Wrede zeigt starke Partie

HSG Gedern/Nidda – Königsborner SV 24:19 (11:7)

Die weite Fahrt ins Hessenland bescherte den KSV-Damen nicht den erhofften Punktgewinn.

Von Beginn an befanden sich die Königsborner Damen im Rückstand. Der erste Treffer zum 1:3 gelang Jana Krollmann (3.) Rabea Pein konnte per Siebenmeter auf 2:3 verkürzen (4.). Dann aber zog Gedern/Nidda davon und hatte zur Halbzeit eine 11:7-Führung inne. Nach der Pause konnte sich vornehmlich Hanna Wrede als Torschützin  hervortun, doch die Gastgeber blieben auf der Siegerstraße, was sie mit dem 20:15 (50.) unterstrichen.

KSV-Trainer Kai Harbach: Wir haben es anfänglich vorne nicht ganz hingekriegt. So stand es dann 4:2 für Gedern. Wir blieben zwar dran, haben uns nicht hängen lassen, es bis zum Schluss durchgezogen und dann mit fünf Toren Rückstand verdient verloren. Damit können wir leben. Jetzt wollen wir versuchen, nächsten Samstag gegen Lumdatal zu gewinnen.

KSV: Röttger, Juenner, Webers 1, N. Herng 2, Nordberg, Fahn 1, Wrede 5, Krogull, Axtmann, Gerbe, Pein 9 (7/7), Gruenzig, Krollmann 1

1. Damen auf der Suche nach dem Erfolg

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Niederlage im Auftaktspiel der Abstiegsrunde

Königsborner SV – TuS Königsdorf 20:27 (8:11)

Es bleibt dabei: Die ersten Damen des KSV können nicht mehr punkten. Die Folge ist eine erneute Niederlage und das gegen einen Gegner der wahrlich keine Übermannschaft ist. 
In einem schwachen Drittliga-Spiel wird schon früh klar, weshalb die beiden Teams in der Abstiegsrunde sind: Fehler im Spielaufbau und zaghafte Torwürfe dominieren die ersten zwanzig Spielminuten in denen es keiner Mannschaft sich abzusetzen gelingt. Dann kam Königsdorf besser ins Spiel und erzielt mit dem Halbzeitpfiff durch einen direkt verwandelten Freiwurf die 11:8 Führung.

Zu Beginn der zweiten Hälfte keimt Hoffnung im Lager der KSV-Fans auf, denn innerhalb von drei Minuten machen die Damen von Trainer Kai Harbach den Rückstand wett und können zum 13:13 ausgleichen. Danach erlahmt der Schwung der Gastgeberinnen und Königsdorf setzt sich angetrieben durch Johanna Franz und Henriette Clauberg Tor um Tor ab und eilt zu einem auch in dieser Höhe verdienten Sieg.

Einem sichtlich enttäuschten Trainer Kai Harbach blieb nach der Begegnung nichts anderes übrig, als einzugestehen, dass die Niederlage verdient ist.
Wenn man nicht absteigen möchte, müssen Siege her, aber man fragt sich: Gegen wen?

Königsborner SV: Messner, Röttger, Webers 1, N. Hering 1, Gerbe, Fahn, 1, Wrede, Krogull 2, Axtmann 3, Nordberg, Pelz, Pein 8 (5/7), Gruenzig, Krollmann 5 (1/2)

1. Damen: Eine starke Hälfte reicht nicht

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Niederlagenserie setzt sich fort

Königsborner SV – TV Hannover-Badenstedt 29:34 (12:23)

Trainer Kai Harbach muss die Damen des KSV in der Halbzeitpause wohl mächtig ins Gewissen geredet haben, denn die Mannschaft kam nach einer indiskutablen ersten Hälfte wie verwandelt auf die Platte.
Bot man den wenigen Zuschauern in der ersten Hälfte gegen die ersatzgeschwächten Gäste eine Leistung die man zu Fug und Recht als „grottig“ bezeichnen kann und die zu einer klaren elf !! Tore Führung für Hannover führte, zeigte das Team in der zweiten Hälfte mal wieder den Esprit über den die Mannschaft  eigentlich verfügt. Mit einem tollen Kämpferherz verkürzte man nach und nach den enormen Rückstand und war beim Stande von 26:30 zehn Minuten vor Ende der Partie wieder auf Schlagdistanz. Der Gast wankte, aber er fiel nicht und dem KSV gelang es nicht näher heranzukommen. So blieb es bei einer Niederlage die Mut für die Abstiegsrunde macht.
Nach der Partie wurde mit Maike Esterhaus eine Spielerin verabschiedet, die vom gesamten KSV-Team ins Herz geschlossen wurde und eine große Lücke hinterlässt. 

KSV: Röttger, Liese, Webers 2, N. Hering 1, Nordberg 2, Fahn, Wrede 1, Krogull 3, Axtmann 7, Esterhaus 1, Pein 8 (3/5), Gruenzig 3 (1/1), Krollmann 1

Auch in Ibbenbüren hingen die Trauben für die 1. Damen zu hoch

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Klare Chancen wurden nicht genutzt

Ibbenbürener SV –

Königsborner SV 28:20 (15:10)

Durch die neuerliche Niederlage musste der KSV in der Tabelle nun auch noch die Gastgeberinnen aus Ibbenbüren passieren lassen. Vor der letzten Partie der Vorrunde am kommenden Samstag gegen den TV Hannover-Badenstedt belegt Königsborn mit 10:32 Punkten den elften und damit vorletzten Platz.

Gegen den altbekannten Gegner aus gemeinsamen Oberligazeiten kam der KSV gut aus den Startlöchern und ging durch Linksaußen Melissa Krogull mit 4:1 in Führung (7.).

„Da waren wir auf einem guten Weg, doch dann ging die Misere los. Wir haben die Torhüterin warm geschossen“, sagte ein enttäuschter KSV-Coach Kai Harbach im Rückblick.

Innerhalb weniger Minuten drehten die Gastgeberinnen aus dem Tecklenburger Land die Partie. Schnell stand es 8:5 und Harbach versuchte, Ibbenbürens Tordrang mit einer Auszeit zu unterbrechen.

Doch die ISV marschierte weiter und baute die Führung bis auf 15:7 (26.) aus.

„Wir hatten so viele Chancen, aber wir haben einfach das Tor nicht getroffen“, bemerkte hierzu der Königsborner Übungsleiter.

Hinzu kam eine Schwäche vom Siebenmeterpunkt. Eigentlich eine Stärke des KSV, ließ man diesmal bei acht Versuchen fünf Mal aus. Hinzu kamen rund 15 freie Würfe, die ebenfalls nicht genutzt wurden.

Auch ein Zeichen von fehlendem Selbstvertrauen nach der langen Niederlagenserie.
Nach 15:10 zur Pause blieb Königsborn zunächst noch in Reichweite und Kathrin Fahn konnte nochmal auf 13:17 verkürzen. Königsborn holte Strafwürfe heraus, die ausgelassen wurden. So zog dann Ibbenbüren entscheidend davon und sicherte sich die beiden Punkte für die Abstiegsrunde.

Neben Ibbenbüren und Königsborn wird die PSV Recklinghausen in der gleichen Gruppe gegen drei Teams der Vorrundengruppe D spielen. Mit 4:4 Punkten startet Königsborn genau wie die anderen beiden Kontrahenten in diese Gruppe.

KSV: Röttger, Jünner –Webers (4), N. Hering (2), Nordberg (3), Fahn (2), Wrede, Krogull (1), Axtmann (1), Gerbe, Pelz (1), Pein (3/2), Grünzig (2/1), Krollmann (1)

1. Damen ohne Chance in Kirchdorf

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Kathrin Fahn viermal erfolgreich

SV Kirchdorf – Königsborner SV 30:19 (17:9)

Die nächste Niederlage für die KSV-Frauen. Die holten sie sich im nordhessischen Kirchdorf ab. 20:32 hieß es im Hinspiel. Am Samstag waren es zwei Gegentreffer weniger. Insgesamt war Königsborn dem Tabelendritten nicht gewachsen.

Zu Beginn konnte Jona Krollmann ihr Team sogar 2:1 in Führung bringen (3.). Doch schon fünf Minuten später hieß es 6:2 für den Favoriten. Im weiteren Verlauf erhöhte Kirchdorf sein Torkonto und zur Halbzeit stand ein 17:9 an der Anzeigentafel.

Nach der Pause kam es noch schlimmer für die Harbach-Truppe. Die blieb acht Minuten ohne Torerfolg. Kirchdorf traf regelmäßig weiter und bereits nach 38 Minuten wurde ein Klassenunterschied deutlich, da hieß es 24:12 – und am Ende 30:19.

Schon am kommenden Dienstag (29. März) geht es für die KSV-Damen weiter mit dem Auswärtssppiel in Ibbenbüren.

KSV: Röttger, Jünner; Webers, N. Hering, Nordberg 1, Fahn 4, Wrede, Krogull 2, Axtmann, Pein 4, Grünzig 2, Esterhaus 3, Krollmann 3