Satzung / Vereinsordnung für MV

Satzung des Königsborner Spiel-Verein Handball e.V.

A. Allgemeines

§ 1 Name, Sitz, Eintragung und Geschäftsjahr

§ 2 Zweck des Vereins

§ 3 Gemeinnützigkeit

§ 4 Verbandsmitgliedschaften

B. Vereinsmitgliedschaft

§ 5 Erwerb der Mitgliedschaft

§ 6 Arten der Mitgliedschaft

§ 7 Beendigung der Mitgliedschaft

C. Rechte und Pflichten der Mitglieder

§ 8 Mitgliedsbeiträge, Aufnahmegebühren und Umlage

§ 9 Mitgliederechte minderjähriger Vereinsmitglieder

§ 10 Straf- und Ordnungsgewalt des Vereins

§ 11 Pflichten der Mitglieder

D. Die Organe des Vereins

§ 12 Die Vereinsorgane

§ 13 Die ordentliche Mitgliederversammlung

§ 14 Die außerordentliche Mitgliederversammlung

§ 15 Protokollierung

§ 16 Vorstand

§ 17 Aufgaben und Zuständigkeiten des Vorstands

§ 18 Wahl des Vorstands

§ 19 Zusammensetzung und Aufgabenverteilung des erweiterten Vorstands

§ 20 Vorstandssitzungen

E. Sonstige Bestimmungen

§ 21 Vereinsordnung

§ 22 Kassenprüfer

§ 23 Datenschutz im Verein

§ 24 Vergütung für die Vereinstätigkeit

§ 25 Haftung des Vereins

F. Schlussbestimmungen

§ 26 Auflösung

§ 25 Gültigkeit dieser Satzung

§ 1 Name und Sitz

(1) Der im Jahr 2001 gegründete Verein führt den Namen „Königsborner Spiel-Verein  Handball“ (Abkürzung KSVH).

(2) Seine Farben sind Blau-Weiß-Schwarz. Er hat seinen Sitz in Unna-Königsborn und ist in das Vereinsregister des Amtsgerichtes Hamm unter der Nr. VR 20944 eingetragen.

 (3) Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 2 Zweck

(1) Der Zweck des Vereins ist die Förderung des Sports und der Jugendhilfe.

(2) Der Satzungszweck wird insbesondere durch die Ermöglichung sportlicher Übungen und Leistungen, einschließlich sportlicher Jugendpflege, verwirklicht. Der Verein ist politisch und konfessionell neutral.

§ 3 Gemeinnützigkeit

(1) Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.

(2) Er ist selbstlos tätig und verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden.

(3) Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§ 4 Verbandsmitgliedschaften

(1) Der Verein ist Mitglied im Stadtsportverband Unna e.V., des Deutschen Sportbundes sowie des Deutschen/Westfälischen Handballverbandes und erkennt deren Satzungen und Ordnungen an.

§ 5 Erwerb der Mitgliedschaft

(1) Mitglied des Vereins können natürliche und juristische Personen werden.

(2) Die Mitgliedschaft wird durch Aufnahme erworben. Es ist ein schriftlicher Aufnahmeantrag an den Verein zu richten. Die Aufnahme in den Verein ist davon abhängig, dass sich das Mitglied für die Dauer der Mitgliedschaft verpflichtet, am SEPA-Lastschriftverfahren teilzunehmen.

(3) Der Aufnahmeantrag eines Minderjährigen bedarf der schriftlichen Einwilligung der gesetzlichen Vertreter. Mit der Einwilligung wird die Zustimmung zur Wahrnehmung der Mitgliederrechte und –pflichten durch das minderjährige Mitglied erteilt. Die gesetzlichen Vertreter der minderjährigen Vereinsmitglieder verpflichten sich mit der Unterzeichnung des Aufnahmeantrags für die Beitragspflichten des Minderjährigen bis zur Vollendung des 18. Lebensjahrs persönlich gegenüber dem Verein zu haften

(4) Über die Aufnahme entscheidet der geschäftsführende Vorstand durch Beschluss mit einfacher Mehrheit. Mit Beschlussfassung beginnt die Mitgliedschaft. Mit der Abgabe des unterzeichneten Aufnahmeantrags erkennt das Mitglied die Vereinssatzung und die Ordnungen in der jeweils gültigen Fassung an.

(5) Ein Aufnahmeanspruch besteht nicht. Die Ablehnung der Aufnahme muss nicht begründet werden. Ein Rechtsmittel gegen die Ablehnung der Aufnahme besteht nicht.

(6) Ehrungen werden gemäß der Vereinsordnung durchgeführt.

§ 6 Arten der Mitgliedschaft

(1) Der Verein besteht aus:

- aktiven Mitgliedern

- passiven Mitgliedern

- Ehrenmitgliedern

(2) Aktive Mitglieder sind Mitglieder, die sämtliche Angebote des Vereins/der Abteilung, der sie angehören, im Rahmen der bestehenden Ordnungen nutzen können und/oder am Spiel- bzw. Wettkampfbetrieb teilnehmen können.

(3) Für passive Mitglieder steht die Förderung des Vereins im Vordergrund. Sie nutzen die sportlichen Angebote des Vereins nicht.

(4) Ehrenmitglieder sind Mitglieder die über eine 40jährige Mitgliedschaft verfügen, oder aufgrund besonderer Tätigkeiten als solche ernannt worden sind.

§ 7 Beendigung der Mitgliedschaft

(1) Die Mitgliedschaft endet mit dem Tod des Mitglieds, durch freiwilligen Austritt, Ausschluss aus dem Verein oder durch Verlust der Rechtsfähigkeit der juristischen Person.

(2) Der freiwillige Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber einem vertretungsberechtigten Vorstandsmitglied. Er ist nur zum Ende eines Quartals unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von einem Monat zulässig.

(3) Für den Form- und fristgerechten Zugang der Kündigungserklärung gegenüber dem Verein ist das Mitglied zuständig.

(4) Bei Beendigung der Mitgliedschaft, gleich aus welchem Grund, erlöschen alle Ansprüche aus dem Mitgliedschaftsverhältnis. Noch ausstehende Verpflichtungen aus dem Mitgliedschaftsverhältnis, insbesondere ausstehende Beitragspflichten, bleiben hiervon unberührt. Vereinseigene Gegenstände sind dem Verein herauszugeben oder wertmäßig abzugelten. Dem austretenden Mitglied steht kein Anspruch auf Rückzahlung überzahlter Beiträge zu.

§ 8 Mitgliedsbeiträge, Aufnahmegebühren und Umlage

(1) Von den Mitgliedern werden Beiträge erhoben. Die Höhe der Aufnahmegebühr, des Versicherungsbeitrags und der Vereinsbeiträge werden von der Mitgliederversammlung auf Vorschlag des Vorstandes festgelegt und in der Vereinsordnung mitgeteilt.

(2) Ehrenmitglieder und Mitglieder, die 40 Jahre ununterbrochen dem Verein angehören, werden auf Antrag von der Beitragspflicht befreit, sie haben die gleichen Rechte wie ordentliche Mitglieder.

(3) Der Beitrag wird zum 05. Januar, 05. April, 5. Juli und 5. Oktober, eingezogen. Er kann auch für einen längeren Zeitraum im Voraus entrichtet werden. Jedes neu aufgenommene Mitglied zahlt den Beitrag vom Eintrittsmonat an.

(4) Es kann eine Umlage erhoben werden. Die Erhebung der Umlage wird durch die Mitgliederversammlung beschlossen. Sie kann nur erhoben werden, wenn besondere Projekte finanziert werden sollen oder sich der Verein in finanziellen Schwierigkeiten befindet. Der Umlagebeschluss der Mitgliederversammlung ist sämtlichen Mitgliedern in Textform auf der Homepage und per Aushang in der Halle bekanntzugeben. Die Umlage wird zum Quartalsende nach der beschließenden Mitgliederversammlung fällig. Die max. Höhe wird in der Vereinsordnung festgelegt.

(5) Der Gesamtvorstand kann in begründeten Einzelfällen Beitragsleistungen oder -pflichten ganz oder teilweise erlassen oder stunden bzw. Mitgliedern die Teilnahme am SEPA-Lastschriftverfahren erlassen.

§ 9 Mitgliederrechte minderjähriger Vereinsmitglieder

(1) Kinder bis zum vollendeten 7. Lebensjahr und andere Personen, die als geschäftsunfähig im Sinne der Regelungen des BGB gelten, können ihre Antrags- und Rederechte in der Mitgliederversammlung nicht persönlich, sondern nur durch die gesetzlichen Vertreter ausüben. Alle weiteren Mitgliedschaftsrechte, insbesondere die Nutzung der sportlichen Vereinsangebote, können diese Mitglieder persönlich ausüben.

(2) Minderjährige Mitglieder zwischen dem 7. und dem vollendeten 18. Lebensjahr üben ihre Mitgliedschaftsrechte im Verein persönlich aus. Ihre gesetzlichen Vertreter sind von der Wahrnehmung ausgeschlossen.

(3) Mitglieder bis zum vollendeten 16. Lebensjahr sind vom Stimmrecht in der Mitgliederversammlung ausgeschlossen. Das Stimmrecht kann jedoch in der Jugendversammlung im vollen Umfang ausgeübt werden.

§ 10 Straf- und Ordnungsgewalt des Vereins

(1) Jedes Mitglied ist verpflichtet, die Regelungen dieser Satzung sowie der Vereinsordnungen zu berücksichtigen und einzuhalten und insbesondere die Anweisungen und Entscheidungen der Vereinsorgane und der Mitarbeiter des Vereins zu beachten und Folge zu leisten.

(2) Es ist das Ziel des Vereins, ein sportliches und faires Miteinander unter den Mitgliedern zu gewährleisten. Dazu gehört auch das ordnungsgemäße Verhalten in der Sportanlage des Vereins

(3) Sollte ein Mitglied sich nicht satzungsgemäß verhalten, so wird ein Verfahren entsprechend der gültigen Vereinsordnung angestoßen.

(4) Ein Ausschluss kann erfolgen, wenn ein Mitglied

- grobe Verstöße gegen die Satzung und Ordnungen begeht;

- in grober Weise den Interessen des Vereins und seiner Ziele zuwiderhandelt;

- sich grob unsportlich verhält;

- dem Verein oder dem Ansehen des Vereins durch unehrenhaftes Verhalten, insbesondere durch Äußerung extremistischer Gesinnung oder durch Verstoß gegen die Grundsätze des Kinder- und Jugendschutzes, schadet.

(5) Das Vorgehen zum Ausschluss eines Mitglieds wird in der Vereinsordnung beschrieben.

§ 11 Pflichten der Mitglieder

(1) Die Mitglieder sind verpflichtet, den Verein laufend über Änderungen in ihren persönlichen Verhältnissen schriftlich zu informieren.

Dazu gehört insbesondere:

1 die Mitteilung von Anschriftenänderungen

2  Änderungen der Bankverbindung bei der Teilnahme am Einzugsverfahren,

3  Mitteilung von persönlichen Veränderungen, die für das Beitragswesen relevant sind (z. B. Beendigung der Schulausbildung, Beendigung des Studiums).

(2) Nachteile, die dem Mitglied dadurch entstehen, dass es dem Verein die erforderlichen Änderungen nach Absatz 1 nicht mitteilt, gehen nicht zulasten des Vereins und können diesem nicht entgegen gehalten werden.

(3) Wenn der Beitrag im Zeitpunkt der Fälligkeit nicht beim Verein eingegangen ist, befindet sich das Mitglied ohne weitere Mahnung in Zahlungsverzug. Der ausstehende Beitrag ist dann bis zu seinem Eingang gemäß § 288 Absatz 1 BGB mit 5 Prozentpunkten über dem Basiszinssatz nach § 247 BGB zu verzinsen.

(4) Fällige Beitragsforderungen werden vom Verein außergerichtlich und gerichtlich geltend gemacht. Die entstehenden Kosten hat das Mitglied zu tragen.

§ 12 Organe des Vereins

Vereinsorgane sind

1. die Mitgliederversammlung

2. der Vorstand

3. der erweiterte Vorstand.

§ 13 Ordentliche Mitgliederversammlung

(1) Die Mitgliederversammlung ist das höchste gesetzgebende Organ des Vereins.

(2) Eine ordentliche Mitgliederversammlung findet in der Regel einmal jährlich (möglichst bis zum 30.06.) statt.

(3) Der Termin der Mitgliederversammlung wird durch den Vorstand vier Wochen vorher per Aushang in der Halle, per Zeitungsbericht und auf der Vereinshomepage www..ksv-handball.de) bekanntgegeben.

(4) Die Mitgliederversammlung ist insbesondere für folgende Angelegenheiten zuständig:

1. Wahl, Abberufung und Entlastung des Vorstands

2. Wahl der Kassenprüfer.

3. Beschlussfassung über Änderung der Satzung und über die Vereinsauflösung

4. Weitere Aufgaben, soweit sich diese aus der Satzung oder nach Gesetz ergeben

(5) Vorgehensweisen zu der Behandlung von Anträgen und Tagesordnungspunkten sowie zur weiteren Bekanntgabe des Termins der MV sind in der zur Zeit gültigen Vereinsordnung beschrieben.

(6) Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn sie, ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder, ordnungsgemäß einberufen wurde.

(7) Beschlüsse der Mitgliederversammlung werden mit einfacher Mehrheit gefasst. Satzungsänderungen und Beschlüsse über Vereinsauflösungen bedürfen einer 3/4-Mehrheit der anwesenden Mitglieder. Hierbei kommt es auf die abgegebenen gültigen Stimmen an. Stimmenthaltungen gelten als ungültige Stimmen und bleiben außer Betracht.

(8) Die Mitgliederversammlung kann bei Bedarf und unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen Verhältnisse und der Haushaltslage beschließen, dass Vereins- und Organämter entgeltlich auf der Grundlage eines Dienst- oder Arbeitsvertrages oder gegen Zahlung einer pauschalen Aufwandsentschädigung ausgeübt werden.

§14 Außerordentliche Mitgliederversammlung

(1) Eine außerordentliche Mitgliederversammlung kann durch den Vereinsvorstand sowie auf Antrag der Mitglieder einberufen werden. Der Vorstand ist hierzu verpflichtet, wenn 1/3 der Vereinsmitglieder die Einberufung schriftlich unter Angabe der Gründe beantragt.

(2) Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn sie, ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder, ordnungsgemäß einberufen wurde.

(3) Beschlüsse der Mitgliederversammlung werden mit einfacher Mehrheit gefasst. Satzungsänderungen und Beschlüsse über Vereinsauflösungen bedürfen einer 3/4-Mehrheit der anwesenden Mitglieder. Hierbei kommt es auf die abgegebenen gültigen Stimmen an. Stimmenthaltungen gelten als ungültige Stimmen und bleiben außer Betracht.

(4) Die zeitliche Einberufung erfolgt gemäß der ordentlichen Mitgliederversammlung.

§ 15 Protokollierung

Über den Verlauf der Mitgliederversammlung sowie der außerordentlichen MV  ist ein Protokoll zu fertigen, das von einem der vertretungsberechtigten Vorstände und dem Protokollführer zu unterzeichnen ist.

§ 16 Vorstand

(1) Der geschäftsführende Vorstand gem. § 26 BGB (Vorstand) besteht aus:

a) dem Vorsitzenden

b) dem Geschäftsführer

c) dem Schatzmeister

Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch ein Mitglied des geschäftsführenden Vorstandes vertreten. Die Bestellung der Mitglieder des geschäftsführenden Vorstandes erfolgt durch Wahl auf der Mitgliederversammlung. Die Amtsdauer beträgt zwei Jahre. Wiederwahl ist zulässig. Die Wahl erfolgt einzeln.

(2) Alle Ämter müssen besetzt sein, wobei eine Personalunion nicht zulässig ist.

(3) Die Vertretungsmacht des Vorstands ist intern in der Weise beschränkt, dass er bei Rechtsgeschäften von mehr als 2.000 EURO  verpflichtet ist, die Zustimmung des erweiterten Vorstands einzuholen.

(4) Scheidet ein Mitglied des Vorstands vor Ablauf seiner Amtsdauer aus seinem Amt aus oder ist ein Vorstandsmitglied an der Amtsausübung nicht nur vorübergehend verhindert, so wird ein Amtsnachfolger durch den restlichen Vorstand in dessen nächster Vorstandssitzung mit einfacher Stimmenmehrheit berufen. Die Amtszeit des neu berufenen Vorstandsmitglieds endet zu dem Zeitpunkt, zu dem die Amtszeit des ausgeschiedenen Vorstandsmitglieds geendet hätte.

(5) Ist eine sofortige Neubesetzung des Amtes nicht möglich, so kann der verbliebene Vorstand die Aufgaben kommissarisch für maximal sechs Monate übernehmen.

(6) Mitglieder des Vorstandes und des erweiterten Vorstandes sind berechtigt ein Mitglied des Vorstandes vorläufig des Amtes zu entheben. Dafür ist eine ¾ Mehrheit der anwesenden Mitglieder erforderlich.

(7) Die endgültige Entscheidung über die Suspendierung wird von einer einzuberufenden außerordentlichen Mitgliederversammlung getroffen. Auch diese muss mit einer ¾ Mehrheit der anwesenden Mitglieder entscheiden.

(8) Dem betroffenen Mitglied wird Gelegenheit gegeben sich zu den Vorwürfen, die zu seiner Suspension geführt haben, zu äußern

§ 17 Aufgaben und Zuständigkeit des Vorstands

Der Vorstand ist für alle Angelegenheiten des Vereins zuständig, soweit sie nicht einem anderen Organ durch Satzung zugewiesen sind. Zu seinen Aufgaben zählen insbesondere

1. Führung der laufenden Geschäfte

2. Vorbereitung der Mitgliederversammlung sowie Aufstellung der Tagesordnung

3. Einberufung der Mitgliederversammlung

4. Ausführung von Beschlüssen der Mitgliederversammlung

5.Vorbereitung eines Haushaltsplans, Buchführung, Erstellung des Jahresberichts, Vorlage der Jahresplanung

6. Beschlussfassung über Aufnahmeanträge und Ausschlüsse von Mitgliedern

7. Geschäftsführungsaufgaben nach Satzung und gesetzlicher Ermächtigung

8. Der Vorstand ist ermächtigt eine Vereinsordnung einzuführen und zu gestalten. Die Vereinsordnung wird auf der Homepage des Vereins hinterlegt.

§ 18 Wahl des Vorstands

(1) Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung gewählt. Die Mitglieder des Vorstands werden für die Zeit von zwei Jahren einzeln gewählt. Der Vorstand bleibt bis zu einer Neuwahl im Amt.

(2) Abwesende können gewählt werden, wenn sie ihre Bereitschaft zur Wahl des Amtes vorher schriftlich erklärt haben und die schriftliche Erklärung in der Mitgliederversammlung vorliegt.

(3) Sollte es vorkommen, dass bei der Wahl nicht alle drei Ämter besetzt werden können, müssen auf jeden Fall zwei Ämter besetzt werden, die die Aufgaben des fehlenden Amtsinhabers ausfüllen.

(4) Binnen sechs Monaten muss das fehlende Amt durch Beschluss des amtierenden Vorstandes besetzt werden.

(5) Sollte dies nicht gelingen, sind Neuwahlen durch eine außerordentliche Mitgliederversammlung erforderlich.

§ 19 Zusammensetzung und Aufgabenverteilung des erweiterten Vorstands

(1) Der erweiterte Vorstand setzt sich zusammen aus den Mitgliedern des Vorstands nach       § 12 der Satzung und aus weiteren Mitgliedern die in der Vereinsordnung benannt werden.

(2) Die Bestellung aller Mitglieder des erweiterten Vorstands erfolgt durch die Benennung des Vorstandes!

(3) Die Aufgabenverteilung und die Zuständigkeiten innerhalb des erweiterten Vorstands legt dieser aufgabenabhängig in eigener Zuständigkeit in der Vereinsordnung fest. Dies wird den Mitgliedern des Vereins - auch bei Änderungen – über die Homepage bekanntgegeben.

(4) Die Aufgaben des Vorstands nach § 10 der Satzung bleiben unberührt.

(5) Scheidet ein Mitglied des erweiterten Vorstandes während der Amtsperiode aus, ernennt der Vorstand für die restliche Amtsdauer des ausgeschiedenen Vorstandsmitglieds ein Ersatzmitglied.

(6) Ist eine sofortige Wiederbesetzung nicht möglich, so können die Aufgaben des ausgeschiedenen Mitglieds für maximal sechs Monate von den verbliebenen Mitgliedern mit übernommen werden.

§ 20 Vorstandssitzungen

(1) Der Vorstand beschließt in Sitzungen, die vom Vorsitzenden oder vom Geschäftsführer einberufen werden.

(2) Das Procedere der Vorstandssitzung ist in der zur Zeit gültigen Vereinsordnung beschrieben.

§ 21 Vereinsordnung

(1) Der Verein gibt sich zur Regelung der internen Abläufe des Vereinslebens eine Vereinsordnung.

(2) Die Vereinsordnung ist nicht Bestandteil dieser Satzung und wird daher nicht in das Vereinsregister eingetragen. Die Vereinsordnung darf  der Satzung nicht widersprechen.

(3) Für Erlass, Änderung und Aufhebung einer Vereinsordnung ist grundsätzlich der Vorstand zuständig.

(4) Die Vereinsordnung kann bei Bedarf für sämtliche  Bereiche und Aufgabengebiete erlassen werden.

(5) Zu ihrer Wirksamkeit muss die Vereinsordnung den Adressaten der jeweiligen Vereinsordnung, insbesondere den Mitgliedern des Vereins, bekannt gegeben werden. Gleiches gilt für Änderungen und Aufhebungen. Dies geschieht durch Hinterlegung auf der Homepage und durch den vierwöchigen Aushang in der Halle.

§ 22 Kassenprüfer

(1) Die Mitgliederversammlung wählt zwei Kassenprüfer, die nicht dem geschäftsführenden Vorstand oder Gesamtvorstand angehören dürfen.

(2) Die Amtszeit der Kassenprüfer und der Ersatzkassenprüfer beträgt 2 Jahre. Die Wiederwahl für eine weitere Amtszeit ist zulässig.

(3) Die Kassenprüfer prüfen einmal jährlich die gesamte Vereinskasse mit allen Konten, Buchungsunterlagen und Belegen und erstatten der Mitgliederversammlung darüber einen Bericht. Die Kassenprüfer sind zur umfassenden Prüfung aller Kassen und aller Unterlagen in sachlicher und rechnerischer Hinsicht berechtigt.

(4) Die Kassenprüfer beantragen in der Mitgliederversammlung die Entlastung des Gesamtvorstands.

§ 23  Datenschutz im Verein

(1) Zur Erfüllung der Zwecke und Aufgaben des Vereins werden unter Beachtung der gesetzlichen Vorgaben des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG) personenbezogene Daten über persönliche und sachliche Verhältnisse der Mitglieder im Verein genutzt, gespeichert, übermittelt und verändert.

(2) Jedes Vereinsmitglied hat das Recht auf:

a) Auskunft über die zu seiner Person gespeicherten Daten;

b) Berichtigung über die zu seiner Person gespeicherten Daten, wenn sie unrichtig sind;

c) Sperrung der zu seiner Person gespeicherten Daten, wenn sich bei behaupteten Fehlern weder deren Richtigkeit noch deren Unrichtigkeit feststellen lässt;

d) Löschung der zu seiner Person gespeicherten Daten, wenn die Speicherung unzulässig war.

(3) Den Organen des Vereins, allen Mitarbeitern oder sonst für den Verein Tätigen ist es untersagt, personenbezogene Daten unbefugt zu anderen als dem jeweiligen Aufgabenerfüllung gehörenden Zweck zu verarbeiten, bekannt zu geben, Dritten zugänglich zu machen oder sonst zu nutzen. Diese Pflicht besteht auch über das Ausscheiden der oben genannten Personen aus dem Verein hinaus.

(4) Zur Wahrnehmung der Aufgaben und Pflichten nach dem Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) bestellt der Vorstand einen Datenschutzbeauftragten für die Dauer von zwei Jahren, sollten mindestens 10 Personen, egal ob Arbeitnehmer oder ehrenamtliche Mitarbeiter, mit der automatisierten Verarbeitung personenbezogener Daten beschäftigt sein.

 (5) Die Amtszeit eines zu bestellenden Datenschutzbeauftragten entspricht der des Vorstandes.

   

§ 24 Vergütungen für die Vereinstätigkeit

(1) Die Vereins- und Organämter werden grundsätzlich ehrenamtlich ausgeübt.

(2) Bei Bedarf können Vereinsämter im Rahmen der haushaltsrechtlichen Möglichkeiten entgeltlich auf der Grundlage eines Dienstvertrages oder gegen Zahlung einer Aufwandsentschädigung nach § 3 Nr. 26a EStG ausgeübt werden. Es kann auch eine steuerfreie Aufwandsentschädigung nach §3 Nr. 12 BGB in Frage kommen. Für die Entscheidung über Vertragsbeginn, Vertragsinhalte und Vertragsende ist der geschäftsführende Vorstand zuständig

(3) Weitere Einzelheiten regelt die Vereinsordnung des Vereins.

§ 25 Aufgaben und Zuständigkeiten des Schatzmeister

(1) Der Schatzmeister ist für die Finanz- und Steuerangelegenheiten des Vereins verantwortlich. Er hat die Bücher des Vereins nach den kaufmännischen Regeln eines ordentlichen Geschäftsmanns zu führen.

(2) Die weiteren Aufgaben des Schatzmeisters sind in der Vereinsordnung beschrieben.

§ 26 Haftung des Vereins

(1) Ehrenamtlich Tätige und Organ- oder Amtsträger, deren Vergütung 720,00 € im Jahr nicht übersteigt, haften für Schäden gegenüber den Mitgliedern und gegenüber dem Verein, die sie in Erfüllung ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit verursachen, nur für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit.

(2) Der Verein haftet gegenüber den Mitgliedern im Innenverhältnis nicht für fahrlässig verursachte Schäden, die Mitglieder bei der Ausübung des Sports, bei Benutzung von Anlagen oder Einrichtungen des Vereins oder bei Vereinsveranstaltungen erleiden, soweit solche Schäden nicht durch Versicherungen des Vereins abgedeckt sind.

§ 27 Auflösung des Vereins

(1) Die Auflösung des Vereins kann nur in einer zu diesem Zweck einberufenen Mitgliederversammlung beschlossen werden. Zur Auflösung des Vereins ist eine Mehrheit von drei Viertel der abgegebenen gültigen Stimmen erforderlich.

(2) Sofern die Mitgliederversammlung nicht anderes beschließt, sind im Falle der Auflösung der Vorsitzende und der Geschäftsführer als Liquidatoren bestellt.

(3) Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an den Stadtsportverband Unna e.V. .

(4) Im Falle einer Fusion mit einem anderen Verein, fällt das Vermögen nach Vereinsauflösung an den neu entstehenden steuerbegünstigten Fusionsverein bzw. den aufnehmenden steuerbegünstigten Verein, der es ausschließlich und unmittelbar für gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke zu verwenden hat.

(5) Wird mit der Auflösung des Vereins nur eine Änderung der Rechtsform oder eine Verschmelzung mit einem gleichartigen anderen Verein angestrebt, wobei die unmittelbare ausschließliche Verfolgung des bisherigen Vereinszwecks durch den neuen Rechtsträger weiterhin gewährleistet wird, geht das Vereinsvermögen auf den neuen Rechtsträger über. Vor Durchführung ist das Finanzamt hierzu zu hören.

§ 28 Gültigkeit der Satzung

(1) Diese Satzung wurde durch die Mitgliederversammlung am 17.06.2016 beschlossen.

(2) Diese Satzung tritt mit Eintragung in das Vereinsregister in Kraft.

(3) Alle bisherigen Satzungen treten zu diesem Zeitpunkt damit außer Kraft.

 

 

Vereinsordnung des Königsborner SV Handball e.V.

Regelung Jubilare

(1) Als Beginn der Mitgliedschaft zählt das Eintrittsdatum hierbei wird die bisherige Mitgliedschaft im Königsborner SV 1880/1911 e.V. nur bei Eintritt vor 2001 berücksichtigt und angerechnet.

(2) Mitglieder die einen gewissen Zeitraum ununterbrochen dem Verein angehören werden wie folgt geehrt:

25 Jahre

40 Jahre    Ehrenmitgliedschaft und auf Antrag Beitragsfreiheit

45 Jahre

50 Jahre

(3) Zu Ehrenmitgliedern können vom Vorstand des Vereins solche Mitglieder ernannt werden, die sich um den Vereinssport besondere Verdienste erworben haben.

(4) Zu Ehrenvorsitzenden kann der Vorstand des Vereins solche Mitglieder ernennen, die sich in Ausübung ihrer Tätigkeit als ehemalige Vorsitzende des Vereins außergewöhnlich verdient gemacht haben.

(5) Die entsprechenden Vorschläge können von jedem Mitglied oder vom Vorstand selber an diesen herangetragen werden.

Straf- und Ordnungsgewalt des Vereins

(1) Ein Verhalten eines Mitglieds, das nach dieser Satzung zum Vereinsausschluss führen kann, kann auch Vereinsstrafen nach sich ziehen: Diese sowie das dazugehörige Verfahren wird in der Vereinsordnung beschrieben.

  1. Verwarnung
  2. Verweis
  3. Ordnungsgebühr im Einzelfall bis zu 500 Euro
  4. Befristeter Ausschluss vom Trainings- und Übungsbetrieb sowie von der Teilnahme und Startberechtigung an sportlichen Veranstaltungen, Turnieren und Wettkämpfen
  5. Amtsenthebung

(2) Das erforderliche Verfahren und die Ermittlungen zum Sachverhalt werden durch den Vorsitzenden oder Geschäftsführer eingeleitet.

(3) Der betroffenen Person ist vor Verhängung der Maßnahme schriftlich Gelegenheit zur Stellungnahme zu geben, um sich zu den erhobenen Vorwürfen äußern zu können (rechtliches Gehör). Dies muss binnen drei Wochen geschehen.

(4) Hält der Vorsitzende oder Geschäftsführer nach Durchführung der Ermittlungen eine Vereinsstrafe für erforderlich, so beantragt er die Verhängung beim Vorstand.

(5) Der Vorstand entscheidet abschließend mit einfacher Mehrheit. Der Weg zu den staatlichen Gerichten bleibt unberührt. Der Beschluss ist dem Mitglied schriftlich mitzuteilen. Dem Mitglied steht kein Beschwerderecht zu.

(6) Wenn im Sportbetrieb Verbandsstrafen und Ordnungsmaßnahmen gegen den Verein verhängt werden, ist die zuständige Mannschaft verpflichtet, die verhängten Sanktionen (z. B. Ordnungsgebühr) selbst zu tragen.

(7) Ist die Verbandsstrafe durch ein einzelnes Mitglied des Vereins (z. B. Sportler, Übungsleiter, Schiedsrichter) verursacht worden, ist dieses verpflichtet, die Maßnahme zu tragen und den Verein im Innenverhältnis freizustellen.

(8) Ein Mitglied kann zudem auf Vorstandsbeschluss ausgeschlossen werden, wenn es trotz Mahnung erneut mit der Zahlung des Mitgliedsbeitrags im Rückstand ist, wobei der bis dahin fällige Mitgliedsbeitrag einschließlich des laufenden Vierteljahres zu entrichten bleibt.

Mitgliedsbeiträge, Aufnahmegebühr und Versicherungsgebühr

Die Höhe der Beiträge, sowie die o.g. Gebühren werden gemäß Satzung festgelegt

Beiträge Königsborner SV Handball e.V.   (Stand 01.01.2016)

 

Einmalige Aufnahmegebühr                    € 5,00

Jährlicher Beitrag zur Versicherung         € 5,00

(Unfallversicherung, KFZ.- Zusatzvers.mit € 300,00 Selbstbeteiligung)

Monatlicher Beitrag

 

Erwachsene ab 18 Jahren            € 10,00

Jugendlicher 15-17 Jahre                        €   6,50

Kind bis 14 Jahre                                    €   5,50

Studentenbeitrag (nach Vorlage)             €   8,50

Familienbeitrag:

Ehepartner                                             €   8,00

Jugendlicher                                           €   6,00

Kind                                                       €   5,00

Höhe Umlage

Sie darf die Hälfte des  Jahresbeitrags der als Geldzahlung zu erbringen ist nicht überschreiten.

Zusammensetzung und Aufgabenverteilung und Zuständigkeiten  des erweiterten Vorstands

(1) Mitglieder sind vom Vorstand benannten Personen, die folgende Tätigkeitsfelder abdecken:

Stv. Vorsitzender, Jugendwart, Mitgliederverwaltung, Jugendsprecher, Sportwart, SR Wart, Sponsoring, Minibeauftragte, Medienwart sowie die Stellvertreter des Vorstandes

(2) Die evtl. vorhandenen Vertreter gehören zum erweiterten Vorstand. Sie sind berechtigt im Falle einer Verhinderung des Mitglieds das entsprechende Tätigkeitsfeld in allen Bereichen zu vertreten.

(3) Aufgabenverteilung und Zuständigkeiten:

Stv. Vorsitzender: Koordiniert die Zusammenarbeit zwischen Jugendwart, Übungsleiter und Schulsport, unterstützt den Vorsitzenden in organisatorischen Belangen wie Turniere etc., ist für den Verkaufsbereich zuständig

Jugendwart: Ist für die Koordination der Jugendmannschaften verantwortlich

Mitgliederverwaltung : Ist für den Einzug der Beiträge incl. Mahnung sowie für die Verwaltung des Mitgliederbestandes und für den Bankeinzug der Spielflächenwerbung verantwortlich

Jugendsprecher: Ist Bindeglied zwischen den Jugendmannschaften und dem Vorstand und vertritt die Angelegenheiten der Jugend in diesem

Sportwart: Ist für den sportlichen Bereich zuständig. Darunter fällt u.a. die Suche nach geeigneten Spielern und Trainern

SR-Wart:  Ist Bindeglied zwischen den Schiedsrichtern und dem Vorstand und vertritt die Angelegenheiten der Schiedsrichter in diesem. Weiterhin sorgt er für die interne Umbesetzung abgegebener Spiele

Minibeauftragte: Ist Bindeglied zwischen Verein und Handballkreis im Mini-Bereich; organisiert Minispielfeste

Sponsoring: Ist für das Akquirieren sowie der Betreuung von Werbepartnern zuständig.

Medienwart: Ist für den Aufbau und den Erhalt von Kontakten zu den Medien sowie für das positive Erscheinungsbild des Vereins in der Öffentlichkeit zuständig.

(4) Scheidet ein Mitglied des erweiterten Vorstandes während der Amtsperiode aus, ernennt der Vorstand für die restliche Amtsdauer des ausgeschiedenen Vorstandsmitglieds ein Ersatzmitglied, das jedoch nicht Mitglied des amtierenden Vorstands sein darf.

Vorstandssitzungen

Die Vorlage einer Tagesordnung ist nicht notwendig. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens ein Drittel seiner Mitglieder anwesend ist. Zu den zählenden Personen gehören auch die Mitglieder des erweiterten Vorstandes.

Der Vorstand (incl. erweiterter Vorstand) entscheidet mit Stimmenmehrheit; jedes Mitglied hat eine Stimme. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden, bei dessen Abwesenheit die des Stellvertreters (Geschäftsführer).

Der Gesamtvorstand trifft mindestens alle 2 Monate zusammen. Die Sitzungen werden protokolliert.

Mitgliederversammlung

(1) Alle Mitglieder sind berechtigt, bis zwei Wochen vor dem Termin der Mitgliederversammlung schriftlich Anträge zur Tagesordnung mit Begründung beim Vorstand einzureichen. Darauf ist in der Terminankündigung unter Hinweis auf die Frist hinzuweisen.

(2) Die Tagesordnung wird vom Vorstand festgelegt und zwei Wochen vor der Delegiertenversammlung per Aushang in der Halle und auf der Vereinshomepage bekannt gegeben.

(3) Nach Bekanntgabe der Tagesordnung können im Ausnahmefall noch Dringlichkeitsanträge beim Vorstand bis acht Tage vor der Mitgliederversammlung mit schriftlicher Begründung eingereicht werden. Als Dringlichkeitsanträge sind nur solche Anträge zulässig, die innerhalb der oben erwähnten Fristen nachweisbar nicht eingereicht werden konnten und der Sache nach für den Verein von so herausragender Bedeutung sind, dass sie in die Tagesordnung der Mitgliederversammlung aufzunehmen sind. Der Vorstand muss diese Anträge sofort per Aushang in der Halle und auf der Vereinshomepage bekannt geben. Ferner ist erforderlich, dass die Mitglieder den Antrag mit einer Zwei-Drittel-Mehrheit der anwesenden Stimmberechtigten in die Tagesordnung aufnehmen. Anträge auf Satzungsänderung können nicht per Dringlichkeitsantrag gestellt werden.

Entschädigung für ehrenamtliche Tätigkeit

(1) Die Entscheidung über eine entgeltliche Vereinstätigkeit trifft der Vorstand. Gleiches gilt für die Vertragsinhalte und die Vertragsbeendigung.

(2) Der Vorstand ist ermächtigt, Tätigkeiten für den Verein gegen Zahlung einer angemessenen Vergütung oder Aufwandsentschädigung zu beauftragen. Maßgebend ist die Haushaltslage des Vereins.

(3) Im Übrigen haben die Mitglieder und Mitarbeiter des Vereins einen Aufwendungsersatzanspruch nach § 670 BGB für solche Aufwendungen, die ihnen durch die Tätigkeit für den Verein entstanden sind. Hierzu gehören insbesondere Fahrtkosten, Reisekosten, Porto, Telefon usw.

(4) Der Anspruch auf Aufwendungsersatz kann nur innerhalb einer Frist von einem Monat nach seiner Entstehung geltend gemacht werden. Ausgenommen hiervon ist die vierteljährliche Abrechnung der Fahrtkostenerstattungen. Erstattungen werden nur gewährt, wenn die Aufwendungen mit Belegen und Aufstellungen, die prüffähig sein müssen, nachgewiesen werden.

(5) Vom Vorstand können per Beschluss im Rahmen der steuerrechtlichen Möglichkeiten Grenzen über die Höhe des Aufwendungsersatzes nach § 670 BGB festgesetzt werden.

(6) Verpflichtungen, die sich aus der Abrechnung bei einer eventuellen Steuer- und/oder Sozialversicherungspflicht ergeben, gehen zu Lasten des Abrechnenden. Dieser ist für die Angabe der erhaltenen Leistungen gegenüber den Finanz- und Steuerbehörden selbst verantwortlich.

Schatzmeister

(1) Der Schatzmeister hat die notwendigen Steuererklärungen und -anmeldungen, insbesondere die zur Umsatz-, Lohn- und Körperschaftssteuer sowohl für den Verein als auch für dessen Mitarbeiter innerhalb der hierfür vom Gesetz vorgesehen Fristen abzugeben und die festgesetzten Vorauszahlungen und Steuern fristgerecht zu entrichten.

(2) Über mögliche und ihm nach pflichtgemäßen Ermessen ratsamen Rechtsbehelfe gegen Steuerbescheide und sonstige Entscheidungen der Finanzbehörden hat der Schatzmeister den gesamten Vorstand nach § 26 BGB so rechtzeitig zu informieren, dass diese Rechtsbehelfe innerhalb der gesetzten Fristen eingelegt werden können

(3) Der Schatzmeister berichtet und informiert den gesamten Vorstand nach § 26 BBGB monatlich über die Erledigung seiner Pflichten und die steuerlichen und finanziellen Verhältnisse des Vereins.

(4) Der Schatzmeister hat den gesamten Vorstand nach § 26 BGB unverzüglich und schriftlich unter Abgabe der Gründe und ggf. laufender Fristen zu unterrichten, wenn er an der Erledigung seiner Pflichten verhindert ist.

 

 Orga

 

Kommunigramm 

Kommu

 

 

 

joomsis