Die Underdogs fahren die Krallen aus    

Schon der Beginn der Partie zeigte sich die Handschrift des neuen Trainers. Mit viel Tempo gelang dem KSV eine schnelle zwei Tore Führung. Der Gast zeigt sich zuerst überrascht, ging dann aber in einer torarmen Begegnung in der dreizehnten Minute mit 3:2 in Front. Wenig später zeigte die Uhr eine zwei Tore-Führung für Salzuflen. Trainer Harbach nahm eine Auszeit und fortan lief es wieder besser. Der heimischen Mannschaft gelang der Ausgleich und wenig später die erneute Führung. Danach wechselte die Führung hin und her, bis zur Pause ein 9:9 Remis an der Tafel stand.

Die Gäste kamen dann besser in die zweite Halbzeit hinein und führten schnell mit zwei Toren. Der KSV lies jedoch nicht nach und konnte durch Wehnert und Mastalerz ausgleichen. Es  kam noch besser, denn erneut Mastalerz, die in der zweiten Hälfte eine klasse Leistung bot, und Golka erzielten die erste zwei Tore Führung für den KSV. Der Gast lies jedoch nicht locker und konnte noch einmal ausgleichen. Nina Röske war es dann vorbehalten ihre Mannschaft auf die Siegerstraße zu führen, denn sie erzielte die 20:19 Führung und Eva Gutzeit erhöhte auf 21:19. Jette Polenz konnte durch einen im Nachwurf verwandelten Siebenmeter noch einmal verkürzen. Erhielt jedoch kurz darauf ihre dritte Zeitstrafe. Die nominelle Überzahl nutzten dann Kira Wehnert und Sandra Mastalerz zu einem im Endeffekt verdienten Sieg.

Kai Harbach: Wir haben heute eine starke Leistung gezeigt. Ich bin mit dem Auftreten der Mannschaft sehr zufrieden. Sie hat über sechzig Minuten gekämpft und sich auch nicht von Rückschlägen entmutigen lassen. Die Abwehr stand sehr sicher, das Spiel war nicht immer ein Leckerbissen aber ich denke, dass wir verdient gewonnen haben. 

Königsborner SV: Büth, Messner, Köppel 1, Roeske 3, Benna, Golka 1, Wehnert 4 (4/4), Mastalerz 5, Gutzeit 4, Pein 5, Eckey, Neuhaus, Prasch

joomsis